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Christine(R)

25.05.2022, 14:08
 

Mini- Ausstellung in Northeim (Gundermann)

Letztes Jahr klingelte das Telefon - und jemand aus Northeim fragte an. Wir waren überrascht, ein Gundermann-Aktivist meldete sich aus dem hohen Norden, die Seilschaft hatte unsere Nummer weitergegeben...

Inzwischen hat dieser Gundermann-Aktivist aus dem hohen Norden (von Tübingen aus gesehen!) ganze Gundermann-Kulturtage auf die Beine gestellt. Und wir aus dem wilden Süden (bei uns haben die Gundermann-Sänger die wildesten Haare!), dürfen in Northeim unsere Mini-Ausstellung zu Gundermann zeigen. Gedacht ist die Ausstellung eher für noch ungebildete Wessis (ungebildet natürlich nur, was Gundi anbetrifft - sonst wissen wir ja naturgemäß sowieso immer alles besser ;-)!). Aber wir haben auch schon mitbekommen, dass auch Gundermann-Experten sich sehr sehr interessiert festlasen an unserer Mini-Ausstellung.

Entstanden ist sie und einige Folgeausstellungen anläßlich der Randgruppencombo-Konzerte direkt vor Weihnachten im Landestheater Tübingen. Doch eine Ära geht zu Ende. Die Randgruppencombo hat dieses Jahr wohl wirklich ihre letzte Runde. In Tübingen hoffen wir, dass Heiner Kondschak trotzdem weiter Gundermann singt - es ist kaum vorstellbar, dass er das nicht tun wird. Natürlich haben wir die Mini-Ausstellungen jedes Jahr immer genutzt, um über die Aktivitäten unseres Vereins zu berichten. Und über das jeweilige Gundermann-Konzertjahr im Osten.
So wird es natürlich auch in Northeim ein bis zwei Seiten über unsere aktuellen Vereinsaktivitäten geben. Hauptfokus liegt aber auf Gundi, eine Stellwand extra gibt es noch zum Tagebau und eine weitere zu den Bands, die Gundermann interpretieren. Aufgestellt wird die Ausstellung am Tag des Seilschafts-Konzerts in Northeim, am 19.6.22.

„Sag wolltest du nicht noch?“ – fragte der Rockpoet Gerhard Gundermann in einem seiner Lieder. Was er selbst noch gewollt hätte, als er mit 43 Jahren viel zu früh starb, lässt sich kaum sagen. Doch was er alles getan und erlebt, wofür er sich eingesetzt hat, wie sein Leben war – das lässt sich aus vielen Texten und Bildern zumindest erahnen. Eine kleine handgemachte Mini-Ausstellung aus Tübingen kann eine erste Lese- und Orientierungshilfe für neugierige Gundermann-Einsteiger und wissbegierige Leseratten sein. Was stellten er und seine Brigade Feuerstein auf die Beine, die junge und lebhafte Theater- und Musiktruppe aus Hoyerswerda, die in der ganzen DDR bekannt war? Was hat es mit der Pistole auf sich, die der 12jährige Gundermann einst in der Hosentasche mit sich herumschleppte? Wie kam er zu seiner Mitarbeit bei der Stasi, und wie wurde das nach der Wende aufgenommen? Wieso erinnerte er sich in seiner Berliner Zeit ausgerechnet an die Zukunft und gründete seine Band „Seilschaft“? Wie erlebte er den Wandel in Ostdeutschland, als er in den 90er Jahren zum letzten Mal von seinem Tagebaubagger stieg und arbeitslos wurde? Und wer war eigentlich Oma Else? Die kleine Ausstellung im Stile einer Wandzeitung erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, aber zeigt auch auch aktuelle Bilder aus dem Lausitzer Tagebau.

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