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GUNDERMANNFAN(R)

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25.02.2022, 17:12
 

Schwurbelland (Gesellschaft)

Schwurbelland

Germania liegt wieder einmal in den Wehen.
Der braune Humus gebiert eine Göbbelsschnauze.

Die eigene Entmenschlichung spiegelt sich in
der proklamierten Entmenschlichung des Gegenübers.

Die Kommandobrücke ist vereist.
Gottesmänner lieben Kinder und hassen ihre Feinde.
Das Kanonenfutter lechzt nach Kanonen.
Der Drachentöter war nur ein Schattenboxer.

Wer wird diesmal die Nabelschnur durchtrennen
und uns von uns selbst befreien?

Der Himmel schweigt.
Die Gedanken sind frei, vogelfrei.

Michel stellt keine Fragen,
er hat es nie gelernt.

---
In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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26.02.2022, 18:49

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Schwurbelland

Schwurbelland Teil 2

Der stolze Dreimaster entpuppt sich als schwarze Galeere.
Die alufarbene Haarpracht der Pseudoeliten
korrespondiert mit ihren Lebensläufen.
Miniröcke werden vereidigt.

Der Verstand hält Abstand,
er ruht in der Grabkapelle der akademischen Zwölfender.

Belehrungen sind gebührenpflichtig.
Gasrohre zerbrechen unter der Atlantikbrücke.
Geweihte Männer bekreuzigen sich mit Desinfektionsmittel.
Ernährungsideologen ordern in der Kantine Urlaubsgefühle auf Meissener Porzellan.

Alte Menschen ernähren sich von Wohlstandsmüll,
in der Nacht zum siebten Tag sind die Freitagskinder großzügig.

Gott träumt von einem Bataillon d'Amour.

Die Menschheit wird jeden Krieg gewinnen den sie verhindern kann.

---
In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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27.02.2022, 16:22

@ GUNDERMANNFAN
 

Schwurbelland

Krieg und Frieden

Die Kriegsminister spielen Russisch Roulette.
Das Los ist gefallen, der Aggressor steht fest.

Ein bißchen Frieden war zuwenig.


MENSCH, WO BIST DU?

---
In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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24.06.2022, 17:34

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Schwurbelland

Krieg und Frieden Teil 2

Die Algorithmen blockieren den Frieden. Gott blockieren können sie nicht.

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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26.02.2023, 00:00

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Schwurbelland

Zukunft

Gott hat Gundi seine Arbeitshandschuhe

- Liebe und Wahrheit -

zugeworfen.

Werden seine Erben es wagen sie aufzunehmen
und sich zwischen die Barrikaden stellen?

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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31.03.2023, 23:44

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Schwurbelland

Passionszeit

Die Arche durchkreuzt den Nebel.

Sodom und Gomorra schwängern die Berliner Luft.
Mephistos Hofstaat verprasst das Leben der Anderen.
Die Umwertung aller Werte und der Wille zur Macht
fliehen aus der Grabkapelle der akademischen Zwölfender.
Die Reichsacht wird ausgegraben und zur Monstranz erhoben.
Der totale Frieden wird ans Kreuz genagelt.

Eine infantile Generation klebt an den Objektiven.
Samsara lächelt zurück.

Rosa Rauch steigt aus der Sixtina.
Gott verschließt den Schlüsselschrank.

Künstliche Intelligenz generiert einen Baum der Erkenntnis.
Neo wählt den Baum des Lebens.

Es ist nur eine kleine Zahl, auf zwölf Männer fiel die Wahl.
Die Drei musiziert für die Sieben.

Der Teufel verendet am Busen der Liebe.


Gesegnete Ostern!

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01.10.2023, 21:51

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Schwurbelland

Deutscher Herbst

Eben noch Sommer.
Oppenheimer, Cola, Popcorn, alles XXL.
Toxische Assimilation.

Deutschland,
medialer Hochsicherheitstrakt, sechsfarbig getüncht,
scharf bewachtes Schwarz-Weiß.

Gottes bunter Arm, Fluchthelfer, siebenfarbig.

Der Dialog mit den Toten -
die Flucht in die Geschichte,
Zeitmaschine Bücherregal.
Die Liebe erkennt die Wahrheit.

Fürstengruft Weimar,
Waldfriedhof Hoyerswerda,
Highgate Cemetery London,
Dornhaldenfriedhof Stuttgart.
Energiefelder des Lebens und des Todes.
Der Versuch, sie anzuzapfen,
die Wahrnehmungsfilter zu justieren,
um des Lebens willen.

Bilanz aus Chile:
„Wir wollten Persönlichkeiten erziehen,
die nicht nur anständig durchs Leben gehen,
sondern auch wissen, was die wahren Werte
des Daseins sind - und was dafür getan werden muss.“

1. Thess 5,21

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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02.10.2023, 23:34

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Schwurbelland

Einheitsgedanken

33 Jahre Einheits-Arithmetik: 1+0=deutsche Einheit.
Makellose Einsen ganz unter sich, sie propagieren braune Nullen.

Vielleicht haben sich die Einsen verrechnet, vielleicht sind nicht alle Einsen makellos, manche sogar Nullen.
Vielleicht haben ein paar braune Nullen eine besondere Vorstellung von der deutschen Einheit,
vielleicht sind nicht alle braun, manche sogar Einsen.

Was nun?
Vielleicht sollten die Einsen und die Nullen erst einmal Menschen werden, vielleicht sogar Brüder und Schwestern
und dann gemeinsam ihre Vorstellungen von Einheit definieren.

Vielleicht können die Geschwister das Grundgesetz erfüllen
und in Weimar die Einheit mit einer gemeinsamen Verfassung vollenden.

VIELLEICHT…

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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27.10.2023, 23:55

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Schwurbelland

An die Freigeister

Ich liebe euch.

Ihr seid nur eurem Gewissen verpflichtet, es ist der Herr.
Ihr seid nicht viele, das ist euer Kreuz.
Ihr seid einsam.
Ihr seid mal bunt und mal farblos.
Ihr seid grenzenlos.
Ihr seid Fremde in einem Beinhaus.
Ihr seid keine Sterne, ihr seid der Himmel.

Wären wir ohne Freigeister immer noch Jäger und Sammler?
Wäre das schlecht?

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06.01.2024, 17:51

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Schwurbelland

Die Diktatur der Demokratie

Die Probleme verkleiden sich als Lösungen.
Gummistiefel tanzen den Demokratietango.

Müntzers Geist schwebt über durstigem Land.
Eine Fähre strandet vor Saigon, umgeben von Realität.

An leeren Tafeln wird gehungert.
Gesundheitsarbeiter, eben noch systemrelevant, jetzt auf dem Weg zum Schafott.
Kinder veröffentlichen ihre Biographien. Die akademischen Zwölfender werden geknebelt.
Viele werden ertrinken, weil nur noch wenige schwimmen können.

Gott warnt erneut den Michel.
Bonaparte erobert die Lichtspielhäuser.

Ich gehe jeden Tag wählen.
Die Armen und die Niedrigen sind meine Partei.
Ihnen gebe ich meine Stimme.

„Mit allem haben wir gerechnet, nur nicht mit Kerzen und Gebeten.“
Horst Sindermann

Friede sei mit Euch!

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

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25.01.2024, 19:00

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Schwurbelland

Der Dreieinigkeitsaltar

Trinität, Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit, was ist das?
Wer sich diese Frage stellt und meint, sie beantworten zu wollen, der sei gewarnt.
Kein menschlicher Wille, kein Verstand kann sie erfassen. Hier gibt es kein Heureka.
Die Dreieinigkeit ist ein Geheimnis, sie kann nicht entdeckt werden. Sie offenbart sich, wann und wem sie will. Diese Offenbarung ist ein Akt der Gnade, der im Heilsplan Gottes vorgesehen ist.
Sie zielt nicht auf eine vollständige Schau Gottes, sondern auf eine Annäherung.
Die Empfänger dieser Gnade sollen Frucht bringen und der Welt in Demut die Dreieinigkeit offenbaren.
Das soll hier geschehen.


Freut euch auf den Dreifaltigkeitssonntag.

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

GUNDERMANNFAN(R)

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03.02.2024, 17:14

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Schwurbelland

Ein weltoffener Brief

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
Freigeister haben dich groß gedacht
und dich zu ihrer Weltbühne gemacht.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
gefangene Geister zerhacken dich heute
in Gold, Silber, Bronze, Braun, Rot und Bunt
und tun es in ihren Traktaten kund.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
die Gundermannstraße wurde dir verwehrt
von deinen Herren des Rates,
er bleibt dein Sohn, weil sein Werk Herzen bewegt
obwohl er schon lange im Himmel lebt.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
deinen Geist in der Schillerstraße,
haben deine Ordnungshüter zum Schweigen gebracht,
jetzt bezahlst du ihn fürs Nichtstun,
hast du darüber mal nachgedacht?

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
die Kultur residiert in deinem Schloss,
zum Superstar ist sie verkommen,
dem verwirrten Zeitgeist ist auch sie nicht entronnen.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
in dir wird herrlich und dämlich präsidiert,
nebenbei werden deine geringsten Söhne und Töchter
schamlos outgesourct und durchrationalisiert.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
dein Haus für das Bauhaus sieht grau aus,
dabei ist das Bauhaus doch bunt,
dreieckig, viereckig und rund.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
sorge dafür, dass auf dem Ettersberg die Liebe regiert,
damit dein Golgotha endlich fruchtbar wird.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
deine bunte Einfalt gebiert braune Nullen,
glaubst du wirklich, du bist das Jüngste Gericht?
Hör endlich auf zu stigmatisieren,
sonst ziert das Kainsmal auch dein Gesicht!

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
die Russen überfallen dich nicht,
sie sind längst da,
gestorben sind sie auch für dich,
die Sowjetsoldaten und Maria Pawlowna.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
deine Fassaden haben mich als Kind angeschrien:
„Der Frieden ist bei uns Staatsdoktrin!“
Deutsche Waffen haben Kriegsflüchtlinge gespien,
vielleicht sollten die heute deine Fassaden besprühen.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
übe endlich den aufrechten Gang,
deine geringsten Söhne und Töchter,
die warten darauf schon solang.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
du erstickst langsam am Tropf aus Berlin,
tränke dich endlich mit Christi Blut
und lass die Herrschaften ziehen.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
du größtes Museum der Republik,
was dir fehlt, sind Visionen,
nur die bringen dich auf die Weltbühne zurück.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
wer hat dich zu allen Zeiten errichtet,
nimmst du das überhaupt wahr?
Es waren deine geringsten Söhne und Töchter,
sei ihnen einfach dankbar.

O Weimar, du weltoffene Heimatstadt,
gefangen in Goethes Gedankenpalast,
werde endlich erwachsen und friedenstüchtig,
nur so wirst du eine weltoffene Stadt.

---
In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

Pfeffi(R)

04.02.2024, 22:37

@ GUNDERMANNFAN
 

Schwurbelland

Hier dazu mal ein Lied aus der legendären Hammer-Rehwü (DDR, 1982):

WEIMARLIED (Text: Hans-Eckardt Wenzel), Auszug:

Weimar, Weimar, hopsassa,
ein Museum bist du ja,
dass ich stock beim Schreiten.
Wie ein Bilderbuch gescheckt
Fahnen in das Haar gesteckt
Je nach Macht und Zeiten.
Weimar ach du deutsche Stadt
die wohl jeder Deutsche hat
irgendwann gesehen.
Hinterm stromdurchflossnen Draht
oder beim geheimen Rath
oder beim Durchgehen.
Weimar, alte Nutte du,
ich mach meine Kutte zu,
weil ich in dir friere.
Wenn ein Dorf zum Mekka wird
kommt die Kälte dass es klirrt
über alle Tiere.

GUNDERMANNFAN(R)

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02.03.2024, 20:46

@ Pfeffi
 

Schwurbelland

Denkraum Weimar

Die Isurgenten werden wiederbelebt,
um sie zu sterilisieren.
Vergeblich, ihre Lebenssäfte tränken bereits das durstige Land.

Die Toleranz der Toleranten
wirkt erstaunlich uniformiert.
Das fehlende Fundament
konzentriert sich im Schierlingsbecher.

Der Satan erscheint als Zeitgeist.
Exzellenzen und Eminenzen
segnen ihn inbrünstig.

Die Dummheit konzelebriert dem Größenwahn.
Todesmetall spuckt grüne Projektile.
Sie sind alle nur Teig für das Waffeneisen.

Pixelkinder klonen sich selbst für ein „Gefällt mir“.
Finden sie den Weg ins Leben?

Die Freigeister feiern ihre platonische Volljährigkeit.
Sie sammeln sich in Exerzitien.

Gott denkt:
Ich schwimme gegen den Strom,
bis er mir folgt.

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In jedem Gedanken, in jedem Wort und jeder Tat verbirgt sich im Kern die Dualität des Lebens und des Todes. Ich suche das Leben.

GUNDERMANNFAN(R)

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24.03.2024, 00:07

@ GUNDERMANNFAN
 

Schwurbelland

Das Interessengebiet

Die bedrückende Banalität der Täter.
Der Blick in den beschlagenen Spiegel,
wer hält ihm stand, im Meer der Gleichgültigkeit?

Die Sirenen verkünden den Narren das "Nie wieder!“
Kain erschlägt Abel, immer wieder.
Und Gott erlässt ein Stigmatisierungsverbot.
Sein Sohn steigert es ins Unermessliche:
„Liebe deine Feinde!“

Und die Narren?
Halten sich für Gott und teilen die Welt in Gut und Böse.

Robin wischt über den Spiegel und was sieht er?
Den Sheriff.

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