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Wurde in Deutschland bei den Intensivbetten manipuliert? (Gesellschaft)

verfasst von Skywise(R), 01.12.2021, 20:54

[...]
ca. Min. 6:00
kein Kommentar in der Sache, da sicherlich größtenteils korrekt dargestellt. Höchstens die faszinierte Erkenntnis, daß Correktiv anscheinend als Quelle gut genug ist, wenn die Aussage einem in die Karten spielt, aber ansonsten gemieden wird wie das Weihwasser vom Teufel, immerhin haben sich auch "Aufklärerseiten" wie Correctiv oder der Volksverpetzer mehrfach dem Thema "wir zählen Betten" und "wir hinterfragen Statistiken von Pandemiezweiflern" angenommen.

ca. Min. 7:00
"Nach wie vor ist von einer Untererfassung der COVID-Fälle auszugehen."
Richtig, wobei sich diese Schätzung aber erstens nicht auf Intensivstationen beschränkt (diese Passage stammt aus einem im September veröffentlichten Bericht und beschäftigt sich mit der Impfeffektivität allgemein), zweitens hätte ich es gern gesehen, wenn auch hier der Satz zu Ende gelesen worden wäre: "Ausreichende Angaben zum Impfstatus lagen bei 81 % der symptomatischen COVID-19-Fälle vor." Dunkelziffer natürlich vorhanden. Ich würde aus diesem Umstand aber nur ungerne einen Skandal stricken, weil - wir befinden uns immer noch relativ am Anfang unserer Bekanntschaft mit COVID-19, und um Pandemien im Sinne von Corona sind wir in den vergangenen Jahrzehnten vergleichsweise gut rumgekommen, insofern kann man viele der Probleme bei der Datenermittlung und -auswertung wohl noch zu den "Kinderkrankheiten" rechnen. Und in einigen Fällen lassen sich Datenlücken oder Falscherfassungen wohl auch gar nicht vermeiden. Wäre schön, wenn solche Fälle minimiert würden, aber das wird auch nicht von heute auf morgen möglich sein.

ca. 8:28
"dieser Arbeitseifer nach 20 Monaten Pandemie"
Warum werden dem Mann 20 Monate vorgeworfen, auch wenn erst seit 11 Monaten geimpft wird? Diese Frage, ob Personen auf Intensiv geimpft oder ungeimpft sind, ist keine, die sich mit Tag 1 oder mit Tag 30 der Impfungen gestellt hat. Sicher - es ginge auch schneller, aber ich glaube, daß man seit Beginn der Pandemie eher grundsätzlich die Datenerfassung in Frage stellt, so wie es das Video ab Minute 6:00 ebenfalls macht; die Erfassung des Impfstatus' einer auf Intensiv behandelten Person ist da doch eher zweiter Schritt, insofern kann ich die Kritik an dieser Stelle nicht wirklich nachvollziehen.

» Und das Personalargument geht irgendwie ins Leere. Wir haben angeblich eine
» Pandemie, aber um das Gewinnen von Personal wird nicht gerungen.

Wie oft bist Du in jüngerer Zeit auf Seiten von Kliniken mit Intensivstation unterwegs gewesen, dort im Bereich "Jobs" bzw. "Karriere"? Oder bei der Bundesagentur für Arbeit? Dort waren im Gesundheitssektor bei Krankenpflegern vor ein paar Wochen noch weit über 35.000 Stellen offen.

Gruß
Skywise

 

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