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Onkelonkel(R)

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Berlin,
05.12.2021, 10:00
 

An die Profiteure der Angst (Gesellschaft)

Mein Hauptpunkt, den ich bislang noch nicht loswerden konnte: Angst macht krank.

Es gibt das geleakte, sog. Panikpapier aus den Bundesinnenministerium. Da steht knallhart drin, dass man mit Angst die Pandemie beherrschen muss.
Es gibt jeden Tag Sondersendungen und Zahlen, die man nach Wieler nicht hinterfragen darf.
Es gibt das Dashboard der Johns Hopkins Universität und dessen Surrogate überall auf der Welt - obwohl alles so neu, so überraschend, so man wusste nicht was ist, von Anfang an - immer mit roten Flächen Alarm schlagend.

Was viele, auch mich, stutzig machte, dass die Pandemie global überall ähnlich gehändelt wurde. Was mich, und nur wenige erstaunte, dass keine Unternehmung des Großkapitals auch nur den geringsten Schaden nahm

In politics, nothing happens by accident. If it happens you can bet it was planned that way. Zitat von Franklin Delano Roosevelt v. 23.10.1935

Gundermann wirkte auf mich nicht wie ein Angsthase, hat das Schicksal, immer vorausgesetzt, dass man der Legende glauben darf, vielmehr herausgefordert

Hier ein Beitrag von Radio München aus dem Frühjahr diesen Jahres:

https://jahreswort.wordpress.com/an-die-profiteure-der-angst/

---
love'n'peace

---

Pandemieleugner müsste man zwangsimpfen, isolieren, konzentrieren oder mehr?

---

Was immer auch geschieht,
nie sollt ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht,
auch noch zu trinken!

Erich Kästner

Skywise(R)

05.12.2021, 18:42

@ Onkelonkel

An die Profiteure der Angst

» Mein Hauptpunkt, den ich bislang noch nicht loswerden konnte: Angst macht
» krank.
»
» Es gibt das geleakte, sog. Panikpapier aus den Bundesinnenministerium.

Wenn Du das Papier meinst, das die BILD so hübsch mißdeutet hat, indem sie nur das zitierte, das ihr bei der Deutung in den Kram gepaßt hat - das stammt weder vom Bundesinnenministerium, noch wurde es "geleakt", sondern vom RKI und es war ein Schreiben, das man ganz regulär über die üblichen Quellen beziehen konnte.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ...inter.pdf?__blob=publicationFile

» Da
» steht knallhart drin, dass man mit Angst die Pandemie beherrschen muss.

Du darfst gerne die passende Stelle aus dem "Panikpapier" zitieren, in der "Angst" vorkommt.

» Was viele, auch mich, stutzig machte, dass die Pandemie global überall
» ähnlich gehändelt wurde.

Es macht mich stutzig, daß Dich das stutzig gemacht haben soll. Als ich Dich gefragt habe, welche Maßnahmen Du als Gesundheitsminister getroffen hättest, um Deutschland pandemiesicher zu machen, ist Dir so rein gar nichts zu dem Thema eingefallen.
Es war klar, daß es sich um ein Coronavirus handelt, demzufolge war auch im Grunde genommen klar, an welchen Stellen das Virus im Körper ansetzt, wenn auch manche Vermutungen sich erst Wochen später bestätigten. Und in dem Augenblick, da man wußte, wie das Virus funktionierte, wie es sich übertrug, etc., konnte man über breiter angelegte Maßnahmen nachdenken. Und genauso wie Du gesehen hast, daß ähnliche Maßnahmen getroffen wurden, haben auch diejenigen, die Gegenmaßnahmen eingeleitet haben, über den Tellerrand geblickt und voneinander gelernt bzw. lernen müssen. So eine Entwicklung ist echt kein Hexenwerk. Wenn bei Dir die Hütte brennt, fängst Du ja auch nicht an, das Rad neu zu erfinden, sondern Du überlegst als erstes, was sich denn bei einer Brandbekämpfung bewährt haben könnte.

» Was mich, und nur wenige erstaunte, dass keine
» Unternehmung des Großkapitals auch nur den geringsten Schaden nahm

Ich weiß zwar nicht, auf welche Unternehmung oder auf welche Investoren sich diese Beobachtung stützt und wie genau Du da Quellenstudium betrieben hast, aber ehrlich gesagt bin ich als regelmäßiger "Handelsblatt"-Konsument und Akteur auf verschiedenen Märkten davon überzeugt, daß die Aussage falsch ist. Es mag einige Unternehmen geben, die sich im vergangenen Jahr noch am eigenen Fett schadlos halten konnten, aber die Ereignisse in 2021 haben definitiv an einigen Stellen Schneisen hinterlassen, gerade in produzierenden Unternehmen.

» In politics, nothing happens by accident. If it happens you can bet it was
» planned that way. Zitat von Franklin Delano Roosevelt v. 23.10.1935

Eines der bekanntesten Gegenbeispiele hierfür wäre die Wiedervereinigung. Weder der Fall der Mauer noch die weiteren Ereignisse standen wirklich auf der Agenda von Deutschland West und Deutschland Ost. Und als Helmut Kohl im Bundestag schlagzeilenträchtig erstmals von der "Wiedervereinigung" sprach, sah er das auch noch als eine längerfristige Aufgabe und nicht als eine Angelegenheit von Monaten.

Gruß
Skywise

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