Interviews

Utopie vor Ort

Gespräch von Paul Kaiser mit Gerhard Gundermann


Hätte mich jemand vor diesem Gespräch nach Gerhard Gundermann gefragt, so wären mir drei Dinge eingefallen: Bagger, Singeklub und Kommunismus. Fühlst du dich da missverstanden?

G.G.: Nein. Das ist schon so. Jetzt vielleicht mehr als vorher. Nur der eine Punkt trifft nicht mehr zu, also was Singeklub betrifft im engeren Sinne, im weiteren schon, weil die Verbindung zu den Leuten, die das machen, nicht abgerissen ist.

Die Lieder deiner ersten LP „Männer, Frauen und Maschinen“ sprechen von den produktiven, bisweilen aber auch bedrohlichen Reibungen zwischen deiner Tätigkeit als Baggerfahrer um Braunkohletagebau und der als Künstler. Siehst du das als Modell, oder anders gefragt: Warum sitzt du heute noch auf dem Bagger?

G.G.: Ich denke schon, dass es für viele Leute möglich und wichtig wäre, ihr Leben mindestens zweigleisig aufzubauen. Eine Sache zu haben, wo man aktuell was macht, den Lebensunterhalt bestreitet und damit den notwendigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben leistet, und andererseits eine Sache zu haben, die mehr den eigenen Fähigkeiten entspricht, wo man mehr Bewegungsfreiheit hat und der Spielraum größer ist. Nur ich glaube, viele begrenzen den Spielraum absichtlich, weil sie die einzigen bleiben wollen, die in ihrem Spiel mitzureden haben.

Warum ich heute noch auf dem Bagger sitze? Ich bin heute sicherlich aus einem anderen Grund als vor zehn, zwölf Jahren in diesem Prozess, als ich hier nach der Offiziershochschule als Hilfsarbeiter anfing. Damals hat man einen Platz in der Gesellschaft gesucht, wo man gebraucht wird, und da erschien es einem hier wichtiger, weil das alles so grundlegend war. Und es ist schon interessant, wenn man in einer Schicht mit fünfzig Kollegen das Land sozusagen in der Hand hält. Das war so die Motivation damals. Heute ist der Eindruck eines Verheizens von Heimat doch ziemlich stark geworden, gerade weil ich von Hoyerswerda hierher gezogen bin, in einen kleinen Ort direkt neben dem Tagebau. In Hoyerswerda hat mich das nicht so gejuckt, aber hier wackelt wirklich das Haus, in dem ich wohne, und da bin ich schon interessiert, dass, wenn man schon Heimat verheizt, man es dann wenigstens effektiv tut.

Wir sind zum Beispiel so ein Tagebau, wo jeder Bagger abwechselnd Kohle und Abraum macht, und hast endlich den Abraum weg, kommst an die Kohle ran und willst einen Zug bestellen, sagt man plötzlich: „Du bekommst keinen, kannst du nicht die Augen zumachen und das als Abraum ausgeben?“ Ich argumentier jetzt immer auf Arbeit, wenn also andere Kollegen die Augen zu machen, wie lange ich damit heizen könnte. Also ich versuche sie mit meinem persönlichen Interesse an der Kohle zu überzeugen, und das ist natürlich Schwachsinn.

Das ist ein wesentlicher Punkt für mich, dass wir wieder Mechanismen finden müssen, wo wir so wenig fördern wie nötig und nicht so viel wie möglich. Für mich ist das mittlerweile eine Sache der Moral geworden, aber eben noch kein funktionierender Mechanismus, und ich will, dass wir Dinge, die wir bis jetzt aus Moral betrieben haben, aus Sachzwängen heraus betreiben, weil Moral verschlissen ist. Also müssen aus den moralischen Kategorien funktionierende Mechanismen werden. Effizienz, das ist für mich der Punkt.

Könntest du dir vorstellen, deine Arbeit hier aufzugeben und nur noch Texte zu schreiben, Lieder zu singen?

G.G.: Ich könnte mich entziehen, so schwer ist das nicht. Aber solange ich nicht die Arbeit machen kann, die ich will, mach ich die Arbeit, die ich machen muss. Sich diesem Konflikt zu entziehen wäre kein Problem, aber das ganze Land ist diesem Konflikt ausgesetzt, und ich merke das sehr deutlich. Also bleib ich absichtlich in diesem Prozess. Die Frage Arbeit oder Lieder steht so für mich nicht, es ist beides im Prinzip nur eine Vorstufe zu dem, was ich eigentlich will: Ich will direkte Veränderungen initiieren. Lieder sind nun der Versuch, ein kollektives Nachdenken anzuregen, und die Arbeit ist der Versuch, vor Ort für Effizienz zu sorgen.

Eine Idee, der ich nachhänge, ist, eine Firma aufzumachen für Rationalisierung von Wasser und Energie, um also im größeren Maßstab das Verheizen von Heimat effektiver zu machen. Jurij Koch hat schon auf dem Schriftstellerkongress gesagt, dass wir nach Amerika den zweithöchsten Energieverbrauch pro Kopf haben. Offensichtlich sind unsere ökonomischen Mechanismen in diesem Punkt viel zu träge. Das heißt, man müsste so was selber machen. Eine andere Idee ist, dass es in einem Land wie dem unseren neben der produzierenden Industrie auch eine demontierende Industrie geben müsste. Also hier gibt’s in der Gegend irgendwo einen alten Mann, der ist darüber Millionär geworden, indem er alte Autos aufgekauft hat, sie auseinander nahm und dann die Einzelteile verkauft hat. Der also nichts anderes gemacht hat, als alles zu zentralisieren. Und dann sind die Kunden zu ihm hin und haben sich einen Vergaser gekauft.

Es geht mir gar nicht darum, Millionär zu werden, oder dass ich das vielleicht schlecht finde, wenn es ein anderer wird, sondern es geht mir darum, dass alles, was im Land so herumliegt, auch genutzt werden soll. Ich bin fast der Überzeugung, das Land könnte ein Jahr ohne Rohstoffe von außen existieren, wenn hier all das erstmal verbraucht wird, was da ist. Und das wäre schon eine Idee, ein Modell zu schaffen für so eine demontierende Industrie und zu beweisen, dass es ökonomisch ist.

Du betonst sehr das ökonomische Moment, forderst Effizienz. Schließt du da die Kunst ein?

G.G.: Ich will eigentlich schon, dass Kunst auch ökonomisch ist. Die hiesige Rockmusik hat das auch zu spüren gekriegt durch das Hereinbrechen der internationalen Szene beispielsweise in den letzten beiden Jahren. Da ist dann alles, was künstlich aufgebauscht worden war, was hohl war, in sich zusammengefallen. In dem Moment, wo die Ökonomie in den Kulturbetrieb einbricht, werden sich diese Dinge schon aus ökonomischen Zwängen heraus entschlacken. So schmerzhaft das für den einzelnen auch ist.

Vor kurzem ist die neue Silly-LP „Februar“, mit in der Mehrzahl von dir getexteten Songs herausgekommen. Wie kam es eigentlich zu der auf den ersten Blick doch ungewöhnlichen Zusammenarbeit?

G.G.: Zwei Systeme, also beispielsweise ein Computer und ein Drucker, haben zusammen eine Schnittstelle oder nicht. Werner Karma und Silly hatten miteinander immer eine sehr große Schnittstelle. Bei dem neuen Produkt war sie eben nicht mehr so groß, und es gab auch, so weit ich das beurteilen kann, wenig Bereitschaft oder Möglichkeit, das zu ändern. Jedenfalls war man mitten in der Produktion, und man war nicht zufrieden, beide Seiten nicht. In der Situation ist Silly auf meine Platte gestoßen, man hat mich angesprochen, und ich habe was angeboten, was dann zwar nicht genommen wurde, aber so fing die Zusammenarbeit an.

Ich merke immer mehr, dass es in einer Generation so läuft, und im Laufen untereinander die Verbindungen geknüpft werden. Die Leute, die man jetzt so findet, mit denen man zusammen arbeiten könnte, sind um 1955 geboren. Ich weiß noch, wir hatten immer so ein Liedermacherseminar in Petzow im Schriftstellerheim, und da saßen da immer Wenzel und Mensching, Werner Karma, Klaus-Peter Schwarz, höchstens zehn Leute. Also ich will sagen, wir hätten uns ohnehin kennen gelernt, weil: Du triffst immer die gleichen Gesichter, seitdem wir in der FDJ-Singegruppe zu tun hatten. Ich glaube, das werden die gleichen Leute sein über einen langen Zeitraum. Falls wir nicht schon so draußen sind, dass wir übergangen werden als Generation.

Ich hab manchmal so ein Gefühl, dass wir als Generation übergangen werden. Ehe wir dran sind, uns zu etablieren, und auch etwas zu leisten, was ja zusammen gehört, rücken die Nachfolgenden nach. In dem Sinne ist die Zusammenarbeit mit Silly durchaus nicht so sensationell. Es ist dasselbe Konzept, ich meine, ich habe auch kein anderes Konzept als Karma. Es gibt vielleicht eine Differenz zwischen links oben und links unten, das ist schon alles. Ich denke, dass die Leute, die ähnlich denken, sich irgendwie treffen müssen, unter Umständen auch die Partner wechseln können, denn so viele sind da nicht.

Nun liegt der Unterhaltungskunst-Kongress, auf dem du einen beachteten Diskussionsbeitrag gehalten hast, schon einige Zeit zurück, wie würdest du mit dem nötigen Abstand dessen Ergebnis beschreiben?

G.G.: Das Hauptproblem ist im Prinzip die große Spannbreite. Also beim Schriftstellerkongress treffen sich lauter Leute, die schreiben, und hier ist das so, da hast du die Artisten mit ihren Problemen, dort die Tänzer, da die Chansonetten, die Rockmusiker, und alle haben völlig unterschiedliche Sichten und Themen. Solch eine Problemkonzentration wie beim Schriftstellerkongress ist eben einfach nicht drin. Wobei die Probleme sich eigentlich dennoch auf drei Punkte bringen lassen. Das erste ist, dass sie alle sagen, wenn sie materielle Ausrüstung hätten, könnten sie Weltspitze machen. Das zweite ist, dass sie alle sagen, wenn sie nicht soviel Probleme mit der Bürokratie hätten, könnten sie Weltspitze machen, und das dritte ist, dass sie sagen, wer keine Probleme mit der Ausrüstung und mit der Bürokratie hat, kann trotzdem keine Weltspitze machen. Darauf lässt sich im Prinzip alles reduzieren.

Was die Probleme mit Geld und Material betrifft, so hat der Kulturminister einen wesentlichen Satz gesprochen: Bist du Gottes Sohn, so hilf dir selbst. Es ist ja auch völlig klar, woher soll das auch kommen. Und was die Bürokratie betrifft, so ist das auf einem Kongress sowieso nicht zu lösen, da hilft sozusagen nur der Druck vor Ort weiter. Also das Problem auf dem Kongress meiner Meinung nach war, dass sie alle dachten, sie werden dem guten Onkel mal erzählen, was sie alle für Sorgen haben, und dann wird sich alles ändern und so. Aber das hat auch einen ganz eigenartigen Effekt gehabt, dass am zweiten Tag so eine Art von Verständnis einsetzte für die Breite des Verbandes, sowohl im Präsidium als auch unten, in dem Sinne hat der Kongress wohl schon Impulse gegeben.

Ich habe mir mal deine veröffentlichten Texte, also von den Aktiva-Heften der Akademie bis hin zur „Jungen Welt“ angesehen und ich muss sagen, dass sich für mich mit deinem neuen Programm „Erinnerungen an die Zukunft“ oder auch in den Silly-Texten etwas zuspitzt, was man vielleicht als Radikalisierung bezeichnen könnte.

G.G.: Eigentlich würde ich das auch so sehen. Es hat was damit zu tun, dass mein früherer Optimismus zu großen Teilen aus Unkenntnis kam. Heute versuche ich meinen Optimismus aus der realen Härte der Lage zu ziehen und dies wiederum als Modell anzubieten. Ich glaube, dass sich über eine Klarheit auch wieder Möglichkeiten zum Anfassen und Verändern ergeben werden. Optimismus ist eine Grundhaltung, und die kann man unter starken Einbrüchen vielleicht verlieren, aber ich glaube, dass diese Grundhaltung eher noch verstärkt wird durch die Kenntnis der Lage, weil Optimismus ja nichts weiter als potentielle Aktion ist, potentielle eigene und gesellschaftliche Aktionsfähigkeit.

Die meisten denken, dass Glück oder ein gutes Leben darin besteht, dass die Lebenslinie ziemlich gerade verläuft, eigene Aktivität äußert sich aber in Vorschlägen und Rückschlägen, die gerade Linie ist einfach Gewöhnung. Ich meine, die Ausschläge nach oben werden immer bezahlt mit Ausschlägen nach unten. Wir müssen lernen, Genuss zu finden an den extremen Ausschlägen, und das ist schwierig. Aber noch mal zu dem Bruch, den du siehst. Ich glaube, ein wesentlicher Wandel in meinen Ansichten ist auch der, dass ich immer gedacht habe, alle, die das gleiche wollen, tun auch das gleiche, und dass man sich irgendwo zusammenfinden muss und einheitlich handelt. Mittlerweile ist das anders, ich denke, dass ein ähnliches Wollen sich durchaus in unterschiedlichen Methoden, mit unterschiedlichen Mitteln ausdrücken kann. Ich sage absichtlich ein ähnliches Wollen, das auch gegeneinander gerichtet sein kann.

Also wenn ich das richtig verstehe, ist dein oberstes Credo oder Lebensprinzip, Wirkung im Sinne deiner Programmatik zu haben. Wirkung durch Kunst zu erreichen setzt ja voraus, sich bestimmter Muster zu bedienen. Wenn man nun deine Lieder hört, ich meine jetzt nur den musikalischen Bereich, stößt man auf eine rockig gemachte Singeklub-Ästhetik der 70er Jahre. Hast du da nicht Angst, dass du Wirkung verschenkst, also bei Leuten, die mit gänzlich anderen musikalischen Mustern aufgewachsen sind oder aufwachsen, oder adressierst du deine Lieder immer noch an die 25 - 35jährigen, die jetzt vielleicht ohnehin in Situationen sind, wo sie dich nicht mehr hören wollen und können?

G.G.: Was dieses Problem betrifft, bin ich relativ unglücklich, weil meine Suche nach neuen musikalischen Partnern bis jetzt im Prinzip erfolglos geblieben ist. Es gab bis zur Teilung von „Brigade Feuerstein“ so eine Art Zwangsgemeinschaft, aber inzwischen hat sich das erledigt. Ich suche nach neuen Leuten, aber es ist nicht so einfach, genau wie mit dem musikalischen Material. Ich rede über andere Sachen und das ist das Problem, und dazu gehören eben auch andere musikalische Strukturen. Das können aber nicht die selben sein wie sie beispielsweise die „Skeptiker“ haben. Also muss ich mir was suchen, ich gehe Verschiedenes an, ohne mich für ein Leben einrichten zu wollen. Zum Beispiel ist eine „Herbst-Tour“ in Arbeit, zusammen mit einer Band, in der bis jetzt Stefan Körbel, Tina Tandler und Lexa Thomas meine musikalischen Partner sind.

So eine Einrichtung auf Lebenszeit war für dich die Arbeit mit der „Brigade Feuerstein“, warum habt ihr euch getrennt?

G.G.: Aus der „Brigade Feuerstein“ haben sich zwei Unternehmungen entwickelt, also einmal Gundermann, und einmal ist es die Brigade, die den Namen nur beibehält, weil etwa 80 Prozent der alten Mannschaft dabeigeblieben sind, die Konzepte haben sich aber geändert. Die Differenz gibt`s konkret im Leistungsverhalten. Das ist ein Problem der gesamten Gesellschaft. Also es stehen Leute da an einer Ampelkreuzung, und sie haben rotes Licht und unterhalten sich darüber, was sie machen, wenn sie grünes Licht haben, weil sie es der Welt zeigen werden. Dann schaltet die Ampel auf grün, und in dem Moment zerstreuen sie sich aus völlig unerfindlichen Gründen.

Du bist ja nun nicht durch das Bildungsprogramm einer Hochschule oder Universität gelaufen, wo liegen die geistigen Bezugspunkte für deine künstlerische Arbeit?

G.G.: Ich habe immer das Glück, das Buch zu lesen, was ich gerade brauche. Kleist zum Beispiel interessiert mich ziemlich, weil der die Möglichkeiten des persönlichen Spielraumes auslotet bis zum Exzess. Ich weiß auch nicht, ich kann das jetzt nicht so sagen, aber es ist ziemlich unsystematisch, was ich so betreibe, da laufen deutsche Klassiker neben Science-Fiction. Was mir am meisten entspricht, ist eigentlich der Film, also Charlie Chaplin war es schon immer, weil er eben die Autorensachen ganz allein gemacht hat und da eben so ein stark konzentriertes Produkt herausgekommen ist, na ja, das wäre eigentlich mein Traum.

... Mehr Theatralisches?

G.G.: Früher ist das ja auch mehr in die Richtung gelaufen; was wir jetzt machen ist nur noch der Restbestand. Aber es gibt da auch völlig andere Auffassungen von Lebensträumen. Zum Beispiel Schroth, wir waren am Schweriner Theater und haben bei den „DDR-Entdeckungen“ mitgemacht, ist mir viel zu brutal, aber er muss so brutal sein, weil er einfach ein Dienstverhältnis hat.

Mir schwebt immer ein fakultatives Verhältnis vor. Ich würde schon straff arbeiten, aber eben fakultativ. Interessiert hat mich das Projekt „Lachsack“, was der Ehmke gemacht hat: der war Major bei der NVA, ist mit 30 angeblich wegen einem Sehfehler gegangen und hat dann als Requisiteur beim Zirkus angefangen. Das war in der 60er Jahren. Er ist dann 27 Jahre lang Spitzenclown in der DDR gewesen und unheimlich viel im Ausland. Und jetzt ist er mit knapp 60 nach Hause gekommen und hat das ganze Geld, was er verdient hat, in einen Zirkus angelegt, einen Kleinzirkus, der sich selber tragen soll, also effizient arbeitet. 600 Leute, zwei Vorstellungen mit Pantomimen, verrückten Kunstradfahrern und spaßig-erotischem Ballett. So ein Ding wollt ich auch mal machen, wir haben auch schon im Zirkus mitgespielt. Ich halte mich flexibel, sprungbereit sozusagen, und wenn ich irgendetwas finde, bin ich sofort in der Lage, einzuspringen.


Erschienen im Juni 1989 im „Sonntag“ (Nr. 21/1989, S. 7)

letzte Änderung: 2008-12-17T13:23+0100