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Sarah(R)

16.09.2018, 19:02
 

Gisela Steineckert zur DDR-Kulturpolitik (Gesellschaft)

Die bekannte und renommierte Lyrikerin und Textautorin Gisela Steineckert, die über 2800 legendäre Rocksongs, Chansons, Schlager, Kinder- & Kunstlieder sowie für die Singebewegung in der DDR schrieb (http://www.gisela-steineckert.de/Gedichte/Titel/a.htm), u.a. für Holger Biege, Uschi Brüning, Kurt Demmler, Dialog, Karussell, Gisela May, Dirk Michaelis, Oktoberklub, Dean Reed, Frank Schöbel, Barbara Thalheim, Jürgen Walter, Wir..., (http://www.gisela-steineckert.de/html/werke/lied.htm) veröffentlicht seit Jahren eine ganzseitige Kolumne in jeder Ausgabe der kostenlosen Monatszeitschrift "RotFuchs" zu gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart & Vergangenheit.

In diesem Zusammenhang erschien vor einiger Zeit von ihr ein lesenswerter kritischer Beitrag aus erster Hand zur Kulturpolitik der DDR (u.a. mit Hinweis auf Gundermann), der wirklich empfehlenswert ist:

http://rotfuchs.net/rotfuchs-lesen/...neckert-hand-aufs-herz-1507.html

Wer jeden Monat regelmäßig die großartigen Artikel von Gisela Steineckert lesen möchte, dem sei die kostenlose (für Spenden aber dankbare) Zeitschrift "RotFuchs" zur Zusendung empfohlen. Die Bestellanschrift bzw. Tel.-Nr. steht im Impressum jeder Ausgabe.
Alternativ ist die Zeitschrift über diesen Link abrufbar, wo auch alle ihre interessanten Kolumnen der vergangenen Jahre nachlesbar sind:

http://rotfuchs.net/pdf-archiv.html

Beate(R)

17.09.2018, 06:19

@ Sarah

Gisela Steineckert zur DDR-Kulturpolitik

Die vielen legendären qualitativ sehr hochwertigen Rocksongs der DDR, auch mit den Texten von Gisela Steineckert, kann man übrigens nicht nur auf Fliedertee-Radio in der Sendung "Ost-Rock-Kiste" von Hans hören, sondern auch rund um die Uhr auf dem Stream von "R.SA - Ostrock"!
http://www.rsa-sachsen.de/streams/rsa-ostrock

Jan(R)

E-Mail

26.09.2018, 21:44

@ Sarah

Gisela Steineckert zur DDR-Kulturpolitik

» Wer jeden Monat regelmäßig die großartigen Artikel von Gisela Steineckert
» lesen möchte, dem sei die kostenlose (für Spenden aber dankbare)
» Zeitschrift "RotFuchs" zur Zusendung empfohlen. Die Bestellanschrift bzw.
» Tel.-Nr. steht im Impressum jeder Ausgabe.
» Alternativ ist die Zeitschrift über diesen Link abrufbar, wo auch alle ihre
» interessanten Kolumnen der vergangenen Jahre nachlesbar sind:
»
» http://rotfuchs.net/pdf-archiv.html

Danke!

Sarah(R)

01.10.2018, 19:48

@ Sarah

Gisela Steineckert zur DDR-Kulturpolitik

» Wer jeden Monat regelmäßig die großartigen Artikel von Gisela Steineckert
» lesen möchte, dem sei die kostenlose (für Spenden aber dankbare)
» Zeitschrift "RotFuchs" zur Zusendung empfohlen. Die Bestellanschrift bzw.
» Tel.-Nr. steht im Impressum jeder Ausgabe.
» Alternativ ist die Zeitschrift über diesen Link abrufbar, wo auch alle ihre
» interessanten Kolumnen der vergangenen Jahre nachlesbar sind:
»
» http://rotfuchs.net/pdf-archiv.html

Die neue "RotFuchs"-Ausgabe für Oktober, u. a. wie immer mit der lesenswerten ganzseitigen Kolumne von Gisela Steineckert "Hand aufs Herz" sowie Stimmen zur Sammlungsbewegung »Aufstehen«, ist heute erschienen.

Die kostenlose spendenfinanzierte Zeitschrift ist ab sofort zu beziehen über:

Konstantin Brandt, Glanzstr. 6, 12437 Berlin, Tel.: 030/53027664, E-Mail: ­vertrieb@rotfuchs.net

oder über den genannten Link im PDF-Archiv des "RotFuchs" zu lesen.

Beate(R)

01.12.2018, 09:58

@ Sarah

Neue grimmige Abrechnung

» Die neue "RotFuchs"-Ausgabe für Dezember, u. a. wie immer mit der
» lesenswerten ganzseitigen Kolumne von Gisela Steineckert "Hand aufs Herz"
» sowie Stimmen zur Sammlungsbewegung »Aufstehen«, ist heute erschienen.
»
» Die kostenlose spendenfinanzierte Zeitschrift ist ab sofort zu beziehen
» über:
»
» Konstantin Brandt, Glanzstr. 6, 12437 Berlin, Tel.: 030/53027664, E-Mail:
» ­vertrieb@rotfuchs.net
»
» oder über den genannten Link im PDF-Archiv des "RotFuchs" zu lesen.

In der aktuellen Dezember-Ausgabe fand ich folgende schöne kleine Geschichte, die lesenswert ist:

Neue grimmige Abrechnung

Der Wolf, der die Geißlein gefressen hatte, wurde von den schweren,
im Bauch eingenähten Wackersteinen in den Brunnen gezogen.
Gretel schob die Hexe in den Ofen, das böse Weib verbrannte.
Des Fischers Frau mußte am Ende zurück in die alte Kate.
Schneewittchens Stiefmutter tanzte sich in glühenden Pantoffeln
zu Tode.
Rumpelstilzchen stieß wütend seinen Leib in den Boden und riß sich
selbst auseinander.
Grausig, grausig, liebe Grimms, was ihr da gesammelt und aufgeschrieben
habt, hart wurde bei euch abgerechnet.
Hätten nicht alle Bösewichte in einem Erziehungscamp in Amerika
oder Australien durch harte Arbeit, feste Regeln und karge Kost gebessert
werden sollen?
Ach, da bringe ich wohl etwas durcheinander, das macht man mit
hoffnungslos verkorksten Jugendlichen, verbraucht Steuergelder und
erzielt hohe Einschaltquoten im Fernsehen.
Die Bösewichte aber in den Märchen lassen sich kostengünstig durch
geringe Textänderung bessern.
Rumpelstilzchen könnte als achter Zwerg zu Schneewittchen gekommen
sein, wäre jeden Tag mit den Zwergen zur Arbeit gegangen und
hätte sich in das schöne Fräulein verliebt. Schon würde er auf das Kind
der Königstochter verzichtet haben und brauchte, falls das ein „Schreikind“
geworden wäre, sich nicht für Gesetzesänderungen bezüglich
Kinderlärmbelästigung zu interessieren.
Schneewittchens Stiefmutter wäre mit des Fischers Frau ausgetauscht
worden, ihr hätte die Zeit gefehlt, den Spiegel nach ihrer Schönheit
zu befragen, weil sie mit Mietspiegelvergleichen und der ständigen
Umzieherei genug zu tun gehabt hätte.
Die dumme Fischersfrau dagegen wäre zufrieden gewesen mit Schneewittchens
elterlichem Wohnsitz, hätte die „Bild“-Zeitung beblättert
und bei RTL den „Superstar“ gewählt.
Die böse Hexe aber wäre von der Agentur für Arbeit mit Harz IV versorgt
worden. Nach der Umschulung zur Kräuterfrau hätte sie sich
selbständig gemacht. Sie wäre nicht mehr hinter Hänsel her gewesen
und hätte den Krankenkassen hohe Apothekerrechnungen erspart.
Der Wolf, der die Geißlein gefressen hat, wäre von einem Gericht verurteilt
worden, auf Bewährung versteht sich, weil das seine erste
Straftat war.
Natürlich wäre er rückfällig geworden und hätte auch noch Rotkäppchen
mitsamt der Großmutter gefressen. Da wäre es ernst geworden.
Man hätte ihn nach Bayern in die Gegend abgeschoben, in der
vor einiger Zeit Bruno der Bär erschossen wurde.
Aber keine Sorge, so ein schlauer Wolf kommt zurecht. Er hat sich eine
Frau gesucht, mit den Jägern Has’ und Igel gespielt und geheult: Ich
bin schon da, bin wieder da!
Da noch nichts anderes in der Zeitung zu lesen war, ist er weder
gestorben noch abgeschossen und lebt da wohl noch heute.
Edda Winkel
Quelle: RotFuchs, Ausgabe 12/18, Seite 27
http://www.rotfuchs.net/files/rotfu...sgaben-pdf/2018/RF-251-12-18.pdf

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