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wmeyer(R)

22.12.2006, 22:24
 

Singer/Songwriter, Hölderlin, Mey und Geburt (Infos)

Hallo und:
Bedaure, bedaure,

ich krieg's einfach nicht weniger kurzfristig hin mit den Hinweisen.

Heute Nacht beginnt's, und in der heiligen Nacht sind sie auch schon wieder vorbei - die Sendungen meines Radiotips.

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Sa, 23.12.06, 01:05-03:00 Uhr, Deutschlandfunk
Soundcheck
Gitarre + Gesang = Lied
Neue Singer/Songwriter
Am Mikrofon: Günther Jannsen

Wenn's klappt, schneide ich mit. Ansonsten auch die Playlist unter www.dradio.de.


Sa, 23.12.06, 00:05-03:00 Uhr, Deutschlandradio Kultur
Sa, 23.12.06, 23:05-02:00 Uhr, Deutschlandfunk (Wiederholung)
"Ins Ungebundene gehet eine Sehnsucht"
Die Lange Nacht des Friedrich Hölderlin
Von Hans Bräunlich

Zeitgenossen nannten ihn den armen Hölderlin. Das seelische Verstörtsein des 1770 geborenen, extrem empfindenden, unerfüllbare Ansprüche an sich und seine Umwelt stellenden Dichters setzte 1799 verstärkt ein. Da hatte er nicht nur seine Hoffnungen auf gesellschaftliche Umwälzungen in Deutschland längst aufgeben müssen. Auch sein persönliches Scheitern (die Ablehnung als Dichter durch Goethe, der Zwang zum Broterwerb als Hofmeister, die unerfüllbare Liebe zur Bankiersgattin Suzette Gontard, die zur vergötterten Diotima-Figur im "Hyperion"-Roman wird) war nicht mehr zu verleugnen. Zwangsläufig daher nun Friedrich Hölderlins Verklärung des klassischen Griechenlands gegenüber der deutschen Misere. Auch die lebenslang gebrochene Beziehung zur Mutter trug zum tragischen Schicksal des Dichters bei: Ab 1807 vegetierte er bis zum Tode 1843 in einem Turmzimmer am Neckar. War es aber wirklich Wahnsinn oder nur Flucht in die Krankheit? Sein zeitweilig wichtigster Dialogpartner: Wilhelm Waiblinger, ein Zeitgenosse von ähnlichem Naturell, doch niemals zu der Dichterreife gelangt wie jener, den er im Tübinger Turm aufsuchte und dessen erster Biograf er wurde. Die szenische Collage, gestaltet aus Briefen, Werk-Texten und Zeitzeugen-Berichten, zeichnet als sozusagen authentische Biografie in drei Kapiteln ("Ich war die Morgenwolke nur ..." / "Ins abhängige Leben muß ich hinein ..." / "Es ist sehr finster um mich geworden ..." ) die Lebens- und Dichterhoffnungen des Friedrich Hölderlin nach. (www.dradio.de)


Sa, 23.12.06, 10:05-11:00 Uhr, Deutschlandfunk
Klassik-Pop-et cetera
Am Mikrofon: Reinhard Mey

Die Vorweihnachtssendung mit Reinhard Mey ist offenbar schon eine Tradition. Ich weiß, mancher rümpft über ihn die Nase. Tat ich ganz früher auch ein bißchen, habe mich aber korrigiert. Nicht wenige seiner Lieder erreichen mich jetzt, treffen auch.


Mo, 25.12.06, 01:00-02:00 Uhr, Deutschlandradio Kultur
Nach den 1-Uhr-Nachrichten:
- Feature
»Kind komm raus, hier ist es schön!«
Von und mit Karla Krause
Regie:Robert Matejka und Katrin Moll
Deutschlandradio Kultur/NDR
2006/54'05

Wenn aus dem Geburtshaus in Soest das Indianerlied »Joni, joni jachu ene« erklingt, wissen die meisten Bescheid: Da singen sie wieder, die werdenden Mütter und Väter. Sie trainieren für den Ernstfall, für die Stunde des Gebärens. Sie singen: »Kind, komm raus, hier ist es schön!«. Ob ein Mensch diese Welt schön findet, meint Mena van Damme, Hebamme und Gründerin des Geburtshauses, das hängt auch davon ab, wie seine Ankunft gelingt: am besten ohne chemisch-hormonelle Beschleuniger, mit einer Hebamme, die bleibt, so lange es auch dauert. Eine Ankunft, die gemeinsam vor- und nachbereitet wird, weil die Geburtshelferin die Eltern nicht erst im Kreißsaal kennenlernt und auch danach nicht wieder aus den Augen verliert. (www.dradio.de)

Das ist eine mich (als Mann) sehr anrührende Reportage über das Thema "Geburt", welches aus ganz anderem Anlaß gerade aktuell in den Medien bedient wird, aber in der Tat ja wirklich sehr viele dringend beschäftigt.

Wem das Feature zu spät oder unpassend gesendet wird: Ich habe einen bereits digitalisierten Mitschnitt einer früheren Ausstrahlung; ggf. bitte melden.

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Ich wünsche allen angenehme Weihnachtstage
und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzliche Grüße
Wolfgang

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