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anjolina(R)

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Potsdam,
17.07.2010, 22:07
 

ARTE heute: NEIL YOUNG - HEART OF GOLD (Musik)

NEIL YOUNG - HEART OF GOLD 103 MIN.
Musik, USA 2006, BR

Gruppenbild mit Neil Young:
Alles schmeckt nach Lebewohl an diesem Konzertabend, denn alle wissen um den möglichen Abschied, um das mögliche letzte Mal. 2005 steht Neil Young eine Operation an der Gehirnschlagader kurz bevor. Doch er gibt ein Konzert im Ryman Auditorium in Nashville, Tennessee - der Kultstätte der Countrymusik. Der Konzertfilm ist zugleich ein Portrait von ungeahnter Tiefe und Intimität.
SO, 18.07. UM 00.40 UHR VPS
(Wh.: 27.07. um 03.00 Uhr)

Liebe Leute,

wenn ich heute Nacht endlich mal auf dem Laufenden sein sollte, und mir der programmierte Mitschnitt gelingt, dürfte dem/der Interessenten/in nichts im Wege stehen, sich die Sendung dann und wann anzuschauen. Ich für meine Begriffe freue mit doch noch über den "technischen Fortschritt"...hoffe ich...

Dicka Anjolina-Gruß

PS: Wolfgang: Ich nehme mir ein großes Beispiel an Dir!! Grinsegruß

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"...und ich lach - wenn ich mich dabei erwisch - und das Teewasser kocht ganz umsonst" (aus Gundis kleiner leisen traurigkeit)

wmeyer(R)

18.07.2010, 00:27

@ anjolina

ARTE heute: NEIL YOUNG - HEART OF GOLD

Liebe Anja,

herzlichen Dank, daß Du die Spur noch einmal aufgenommen hast. Ich habe den Film / das Konzert schon vor zwei Tagen gesehen (naja, überwiegend per Kopfhörer gehört denn gesehen, da ich noch zu arbeiten hatte). Ich fand es ergreifend. Es war der ruhige Neil Young, nicht der manchmal doch recht laute. Nicht verwunderlich, war 2005 doch in mehrfacher Hinsicht ein ernstes Jahr für ihn. (Der Text von Arte müßte allerdings noch hinterfragt werden. Oder der von Wikipedia: Nach dortiger Info fand das gefilmte Konzert _nach_ der - nicht undramatischen - Operation Youngs statt.)

Mir geht noch etwas anderes durch den Sinn, und ich kann nicht wirklich wissen, wie es jüngeren Menschen damit geht. Neil Young ist ja spätestens seit dem Erscheinen des Films "Blutige Erdbeeren" in den DDR-Kinos Anfang der Siebziger ein wichtiger Pfeiler für die musikalische Orientierung der damals Jungen geworden. Und gemeinsam kamen wir in die Jahre - 2005 war Youngs 60. Geburtstag.

Ich erinnere mich noch (oder meine, mich zu erinnern), wie in der DDR Anfang der 80er(?) eine "Lizenzplatte" (welch Zauberwort) mit Aufnahmen des alten Nat King Cole herauskam. Ich war gewiß auf der Jagd nach etwas anderem und wunderte mich beim ungewollten Hören im Laden sehr, wer wohl Interesse an so einer LP haben sollte. Aus dem Radio kannte ich manche Songs, aber da waren sie schöner, glatter, vermutlich aus seiner "Hoch"-Zeit.

Und nun höre ich die aktuellen Stimmen "meiner Stars" - eben von Neil Young, Joni Mitchell, Gary Brooker, Jackson Browne, Peter Gabriel, nicht zu vergessen Bob Dylan (aber der klang schon recht zeitig brüchig und älter als im Ausweis) und Joan Baez -, und sie berühren mich jetzt wohl mehr als früher, in ihrer "glatten" Zeit. Nein, vielleicht nicht mehr, aber tiefer. Man hört das Leben darin. Vermutlich mehr _mein_ Leben in _ihren_ Liedern. Oder die Phantasien meines Lebens...

Schön, daß es sie gibt, und schön, daß wir es noch hören können.

Ich wünsche Dir und allen anderen eine gute Nacht. Und ein gutes Konzert.
Herzlich Wolfgang

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