| Brigadeleiterin Ute Donner | ||
| Lebenslauf | ||
![]() Ute und die 7 Waben |
Ich wurde 1956 in Woltersdorf an der
Liebesquelle geboren und wuchs in Schöneiche am Rande Ostberlins auf. Seit 1979 lebe ich in Berlin und setze mich in Aktionskunst, Malerei und Fotos mit der DDR-Vergangenheit und dem Deutschland nach der Wende auseinander. Wie viele meiner Generation hatte ich einen Identitätsverlust und fand Halt bei Liedermachern und Ostrockgruppen. 1990 begann ich, Aktionen gegen faschistische Tendenzen, Krieg und Gewalt durchzuführen und dokumentiere die Friedensbewegung. Bei Aktionen zur Erhaltung der letzten Mauerreste in Berlin-Friedrichshain kam es zu Projekten mit Thierry Noir, mit dem ich 1998 gegen den vom Senat vorgesehenen Abriss der letzten Mauersegmente am Potsdamer Platz gemalt habe. Dort entstand mein Mauerbild "Alles wird besser", was mir persönlich viel bedeutet, weil ich auf diese Art meine Vergangenheit verarbeiten und mich im öffentlichen Raum kritisch mit dem vereinten Deutschland auseinandersetzen kann. |
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![]() Blechtassenparty |
Nach einem Schlüsselerlebnis und dem Tod der Sängerin Tamara Danz begann ich 1996 Bilder zu Ostrock-Texten, eigenen Gedichten und Texten von linken Liedermachern zu malen. Die Texte sind in die Bilder integriert und beides bildet eine Einheit. Die Mehrzahl der Bilder entsteht zu Texten von Gerhard Gundermann, der mich bisher am meisten inspiriert hat. Fasziniert von der Ehrlichkeit und dem Wissen Gundis wurden seine Lieder zum täglichen Lebensmittel. In ihnen finde ich mich und die Gedanken meiner Generation wieder, fühle mich verstanden und aufgehoben. Nach seinem Tod wurde ich noch im selben Jahr Mitglied in Gundermanns Seilschaft und rief 1999 die Arbeitsgruppe "Bilder zu Gundis Texten" ins Leben, die sich 2001 in "7te brigade" umbenannte. Im Januar 1999 stellte ich zum ersten Mal ausschliesslich Bilder zu Gundis Texten aus und ziehe seitdem mit der "7ten brigade" und Einzelausstellungen durchs Land.
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![]() Bildertransport |
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