Gundermanns Lieder in Europa

„Mit 'nem Lied fang ich erst mal an“

17. bis 22. Juni 2018

Die Mitwirkenden


Pier Angelo de Lazzer

„Ich fühle mich wie ein Europäer und hoffe, daß dieses Projekt funktioniert“, sagt Pier Angelo de Lazzer ganz offen. Auch gegen eine europäische Verfassung hätte er nichts einzuwenden, wenn wir schon mal bei politischen Themen sind. Primär ist der Mann mit der wohlklingenden Gitarre aber Vollblutmusiker und passt zum Europa-Projekt wie die Faust aufs Auge.

Pier ist 1968 in Calw geboren, ist in Italien aufgewachsen und hat in Bologna Gitarre studiert. Heute ist er Gitarrenlehrer in Stuttgart, seine Eltern leben hier, und er hat vor Ort etliche interessante musikalische Projekte aufgezogen, u.a. eines über Marco Polo. Davon lange und ausführlich zu erzählen, ist nicht seins. „Ich kann mich nicht so vermarkten“, sagt er und lächelt ein wenig.

Er hat sich mit Gundi und seinen Liedern beschäftigt, ist begeistert von Gundis Klugheit. „Er war einer, der das machte, was ihm wichtig ist“, sagt er über Gundermann. Und er kennt sich gut aus mit Liedermachern, singt selbst zum Beispiel gerne die Lieder von George Brassens. Seine Lieblingsband ist die italienische Band Area. Er selbst spielt auch Bouzouki und Mandoline. Und als das Lied „Sidun“ von Fabrizio de André läuft, sieht man seinen Augen die Trauer an, als er erzählt, dass hier im Lied ein Vater sein von einem Panzer zerquetschtes Kind im Arm hält.

 


Quelle: Gundi-Forum, 21.05.2018
Christine Thom-Schindowski - Italien beim Europaprojekt! Pier Angelo de Lazzer

letzte Änderung: 2019-04-11T17:39+0200