Gundermann-Party "es kommt der tag"
17. Okt. 2009; Berlin, Pfefferberg

Ein Rückblick von Dieter Hoffmeister

Nichts Böses vermutend machte ich mich am 28. November 2009 auf den Weg nach Hoyerswerda. Irgendwie zog es mich direkt dort hin. Eigentlich wollte ich zur Vorstandssitzung der Seilschaft und dann noch ein wenig „Hoyschrecke“ gucken und hören. Auf der Vorstandssitzung wurde ich dann (oh Schreck) von einem gewissen Lutz K. auserkoren, diesen Bericht zu schreiben. Na gut, dann versuche ich es mal:

Die Seilschaft rief, und ca. 200 Besucher folgten dem Ruf zum Pfefferberg Haus 13. Es sollte ein ausgefüllter Abend werden.

Jörg Bogadtke eröffnete die Veranstaltung und gab das Motto der Party gleich musikalisch bekannt: „Es kommt der Tag“. Ein schönes Lied von Gundi wurde, wie immer, als Mottospender gewonnen. Ich nehme an, die Auswahl fiel auf diesen Titel wegen der aktuellen „Krise“ und dem kurz bevorstehenden Untergang des Kapitalismus. Wir sollten also vorbereitet sein, auf „den Tag“! Zum Glück kann ich noch Feuer machen, Essbares organisieren und mit der AK umgehen ;-)

Weiter ging es mit Tube, einem „Surfpoeten“. Da ich immer unterwegs war, um Fotos zu machen, bekam ich leider nicht viel vom Inhalt seiner Poesie mit. Was mir in Erinnerung blieb, war schon lustig.

Es folgte Frank Viehweg, er dürfte den meisten und vor allem den Älteren wohl bekannt sein. Schöne Musik und schöne Texte, meine ich.

Gunnar Bittersmann und Lutz Kirschner stellten anschließend den Gundermann-Kalender 2010 vor. Entworfen und künstlerisch/ technisch betreut wurde dieses Werk von der AG Kalender. Diese AG wird sich demnächst in der sich neu formierenden „7. brigade“ wiederfinden. Dazu aber in Kürze mehr auf unserer Webseite.

Anschließend machte sich Johan Meijer mit seinen exzellenten Musikern auf den Weg zur Bühne. Gundermann holländisch. Sicher ein wenig gewöhnungsbedürftig für den zum ersten Mal hörenden, aber mir gefällt es sehr gut. Nach dem Beifall zu urteilen auch den einschlägig vorbelasteten Gundi-in-seiner-Muttersprache-Hörern. Weiter so, Johan!

Ergänzt wurden Johans Musiker dann noch von Alfons Förster und Ingo „Hugo“ Dietrich, Gundis Mitstreiter von den Hoyerwerdaer „Feuersteinen“. Lang ist es her, aber die Älteren werden sich auch daran erinnern.

Bevor zum Abschluß „Rakatak“ auftraten, sangen Frank Viehweg und Johan Meijer noch gemeinsam einige Lieder. Ja, Rakatak - der Saal war leider schon halb leer, als sie die Bühne betraten. Sie hätten wahrlich mehr Aufmerksamkeit verdient.

Alles in allem ein gelungener Abend mit straffem Programmablauf, leicht überforderter Getränkeversorgung, aber ansonsten guter Betreuung und Technik vom Haus 13, Pfefferberg. Der künstlerische Teil wurde organisiert und „gemänätscht“ von Juliane Wünsche. An der Organisation und Künstlerbetreuung wirkten mit: Nicole, Jörg, Kathrin, Annie, Flora, Gunnar, Sabine, Uwe u.v.m.

„Hoyschrecke“ gucken und hören hat sich übrigens auch gelohnt, obwohl nicht alle Künstler auf der offenen Bühne mein Fall waren. Carmen Orlet und Hugo Dietrich haben jedenfalls verdient den 1. Platz belegt. Auch weiter so!


jb

tu

fv

lk_gb

gb

fv_jm

jm

hd

af

ra

weiter zur Galerie
letzte Änderung: 2010-01-15T14:07+0100