von Birgit Jarchow
Morgen kommt es wieder andersrum …
Das Vereinstreffen 2005 ist vorbei. Es war ein sehr entspanntes, schönes Wochenende bei strahlendem Sonnenschein in bewährter Manier mit und in der KuFa Hoywoy. Ich habe einige solcher Treffen erlebt bereits. Dies war eins der Schönsten. Schon und besonders der ersten Abend mit der Peña, mit wunderschöner selbstgemachter Musik, liebevoll zubereitetem leckerem Essen, Wein und Bier und vor allen Dingen mit Begegnungen, Gesprächen mit vielen alten und neuen Freunden und mit Singen am Feuer die ganze Nacht, wird mir noch lange in lebhafter Erinnerung bleiben. Vielleicht können wir diese Peña am Freitagabend ja zu einer guten Tradition werden lassen?
Die Vereinsversammlung wurde in entspanner, offener Atmosphäre geführt. Die wirklich beeindruckende Bilanz des vergangenen Jahres kann uns stolz und optimistisch in die Zukunft blicken lassen, für die wir eine Reihe neuer Vorhaben besprochen haben. Es wird ganz sicher keinen Mangel an Betätigungsfeldern geben für jeden von uns. Ein hervorragend arbeitender Vorstand koordiniert und organisiert selbst mit viel Engagement und Herz viele kleine und große Aktivitäten aus unseren Reihen. Es gab viele neue Ideen und eine Reihe alter Vorhaben, die weitergeführt werden sollen.
Der Höhepunkt am Wochenende – ich glaube, das ist unumstritten – war die Aufführung von Malwina. Alle waren nicht nur begeistert, sondern auch wirklich tief berührt von diesem schönen Märchen, von der Spielfreude und dem Können der Akteure, vor allen Dingen aber dem Stück als solchem, das heute noch funktioniert als wäre es brandneu. Die Kinder waren die wichtigsten aktiven Mitspieler und machten die ganze Aufführung rund. Die Förderung von diesem Projekt durch unseren Verein gehört mit zum Besten, was uns bisher eingefallen ist. Wir sollten und werden ganz sicher auf dieser Strecke weitermachen.
Zwischendurch war dieses Mal zum Glück immer Zeit, in der Sonne zu sitzen und zu reden, zu träumen, Ideen zu spinnen, spazieren zu gehen, zu musizieren, zu entspannen. Samstagabend gab es zwei schöne Konzerte, am Sonntagmorgen standen wieder fast alle auf der Tanzfläche und haben fröhlich nach Gundermann-Musik getanzt.
Der Sonntag war dann dem Tagebau vorbehalten und der Landschaft, die durch ihn verändert wurde und wird, und wir waren wieder einmal schwer beeindruckt von dem gigantischen Ausmaß dieses Vorhabens und der Schönheit der Landschaft.
Meinen herzlichen Dank allen, die geholfen haben, dieses Wochenende so groß und schön zu machen, so warm und herzlich und so voller Lust und Spaß am Zusammensein.
Was den Gundermann-Verein betrifft: Von mir aus kann es da jetzt erstmal so bleiben. Andersrum kanns ja gern woanders kommen …